Restaurierung Monika Göhlich

Fliesenboden des 14. Jahrhunderts

Für die Ausstellung "Kunst und Kult" im Praetorium in Köln wurde ein Fliesenboden der Frauensynagoge aus dem 14. Jhs. restauriert und rekonstruiert. Von dem Boden lagen 5 vollständig erhaltene Fliesen und 21 Fragmente vor. Die unglasierten Kacheln  mit einem ornamentalen Relief waren unterschiedlich stark abgenutzt.

Ziel der durchgeführten Maßnahme war es, durch die Ergänzung der Fliesenfragmente und durch die Herstellung von Nachbildungen eine ca. 60 x 90 cm große Fläche mit Kacheln zu komplettieren, um in der Ausstellung einen Eindruck des Fliesenboden, wie er ausgesehen haben könnte, zu vermitteln.

Die Ergänzungen und Nachbildungen sind vom Farbton heller gehalten als die Originalstücke und gut erkennbar. Die auf einer Platte montierten Fliesen haben nach Ende der Sonderausstellung im Praetorium ihren Platz im Treppenhaus der Dienststelle der Archäologischen Zone/Jüdisches Museum Köln gefunden.

Auftraggeber: Archäologische Zone / Jüdisches Museum Köln

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Die fünf vollständig erhaltenen Fliesen und 21 Fliesenfragmente.
Die erhaltenen Fliesen und Fliesenfragmente
Zur Dokumentation und als Montageanleitung wurde eine Skizze mit Nummerierung und Kennzeichnung der Originalfliesen und Ergänzungen bzw. Repliken angefertigt.
Dokumentations- und Montageskizze
Der rekonstruierte Boden zeigt die Originalfliesen und die etwas helleren Fliesenergänzungen und Nachbildungen.
Der Fliesenboden mit Ergänzungen und Nachbildungen